Dass es sich in diesem Teil des Nationalparks Hohe Tauern in unmittelbarer Nachbarschaft zum Großglockner auch noch vorzüglich Bergsteigen lässt, ergibt sich bei einem halben Dutzend Dreitausendern fast von selbst.
Mittendrin im großen Talschlusskessel steht das Naturfreundehaus Kolm-Saigurn. Im weiten Wiesengrund, den die Hüttwinklache schäumend und sprudelnd durchfließt, liegt es nicht exponiert wie manch andere Berghütte in luftiger Höhe, sondern eher wie eine hingeduckte, kleine Siedlung, umgeben von rauschenden Wasserfällen und verwunschenen Berwäldern. Schon der Zugang zur Hütte leitet durch den Rauriser Urwald, einen der schönsten Bergwälder der Ostalpen mit riesig langen Moos- und Flechtenbärten an den uralten Zirben und Fichten.
Zum Naturfeundehaus gehören mit der Zimmererhütte das sehenswerte Bergbau- und Nationalparkmuseum und eine kleine Kapelle. SALZBURG TV Videobericht |